Kultur des Friedens

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Pressemeldung, 16. September 2005


Gesellschaft Kultur des Friedens fordert "UNO von unten"

Anl??lich der entt?uschenden Abschlu?erkl?rung des heute zu Ende gehenden UN-Gipfels in New York, fordert der Vorsitzende der T?binger Gesellschaft Kultur des Friedens, Henning Zierock, den Aufbau eines weltweiten Netzwerkes von Nichtregierungsgruppen als "UNO von unten".

Die UN-Milleniumsziele zur Bek?mpfung von Armut, Krieg und Umweltzerst?rung lassen sich nur umsetzen, wenn die Zivilgesellschaft eigene Initiativen entwickelt und den Druck auf ihre nationalen Regierungen verst?rkt. Zierock k?ndigt die Zusammenarbeit mit der Initiative "UNO der V?lker" der italienischen Stadt Perugia, der Partnerstadt T?bingens, an, die vergangene Woche mit mehr als 2000 Konferenzteilnehmern tagte und mit einem Friedensmarsch von Perugia nach Assissi mit mehr als 150 000 Menschen zu Ende ging. In der Abschlu?erkl?rung wird die Verteidigung der Vereinten Nationen als ein Instrument des Friedens und der V?lkerverst?ndigung gefordert gegen nationale wirtschaftliche und milit?rische Interessen einzelner Regierungen.

Gerade die Kommunen sollten sich gemeinsam mit ihren Partnerst?dten an einer Eine-Welt-Politik beteiligen, wie UN-Generalsekret?r Kofi Annan j?ngst bei einem Treffen mit B?rgermeistern aus den Industriestaaten gefordert hatte, so Zierock.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens will dazu im kommenden Jahr mit einer Pazifismus-Konferenz in T?bingen zur kommunalen Au?enpolitik einen Beitrag leisten und auch die Organisatoren der "UNO der V?lker" aus Perugia einladen.



16.9.05 16:46


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Pressemeldung, 25. April 2005



60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus



"Erinnern f?r die Zukunft"

8. Mai als Auftrag f?r ein Europa des Friedens



Unter dem Motto "Erinnern f?r die Zukunft" wird die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) den diesj?hrigen 60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus in Stuttgart begehen. Mit Konzertveranstaltungen in der Johanneskirche, im DGB-Haus und einer Gedenkveranstaltung auf dem Birkenkopf, will die GKF an das Kriegsende vor 60 Jahren erinnern. Dabei steht die Forderung nach einem friedlichen und solidarischen Europa und der Entwicklung einer Kultur des Friedens im Mittelpunkt.

Mitwirken werden die letzte lebende Schwester von Sophie Scholl, Elisabeth Hartnagel, der Liedermacher Konstantin Wecker, der Jazzpianist Wolfgang Dauner, u.a. Der Theodorakis-Chor Stuttgart f?hrt zudem am 8.Mai die "Mauthausen-Kantate" von Thedorakis auf. Alle Veranstaltungen werden von Stuttgarter Sch?lerinnen und Sch?ler mitgestaltet, die sich die Bedeutung dieses Datums neu erarbeitet haben. Zus?tzlich finden im Vorfeld, 2.-6. Mai, Zeitzeugengespr?che mit Elisabeth Hartnagel, und Hermann Vinke, Autor von "Sophie Scholl", am Schickhardtgymnasium Stuttgart und dem Ellental-Gymnasium in Bietigheim statt.

Siehe Termine



Hintergrund:

Der 8. Mai, gleichzeitig auch Gr?ndungsdatum der GKF (1988 in T?bingen), hat eine zentrale Bedeutung f?r das politische Selbstverst?ndnis der T?binger Organisation. Seit 25 Jahren begehen die GKF und ihr kultureller Vorl?ufer, der "Theodorakis-Chor" Stuttgart, dieses Datum mit Gedenk- und Kulturveranstaltungen, verbunden mit der Forderung, den 8. Mai als Europ?ischen Friedenstag in die Geschichte einzuf?hren. Dabei wurde dieses historische Datum immer auch als Verpflichtung f?r die heutige Generation verstanden, sich f?r eine solidarische Welt ohne Krieg, f?r eine Kultur des Friedens, einzusetzen, gem?? dem Weisz?cker-Wort von 1985, "wir sind nicht verantwortlich f?r das, was war, aber f?r das, was daraus wird".

Zahlreiche Gedenkveranstaltungen der letzten Jahre standen deshalb auch in Bezug zur jeweils aktuellen politischen Situation, so u.a. das Friedenskonzert am 8.Mai 1995 in der Musical Hall Stuttgart, mit dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis, dem Theodorakis-Chor und dem letzten ?berlebenden des KZ Mauthausen, dem Stuttgarter Otto Wahl, mit dem Friedenssender in Bosnien unterst?tzt wurden. Weitere Veranstaltungen mit Sch?lern auf dem Birkenkopf 1995 und Konzerten in ehem. KZ Mauthausen, sowie drei Friedenskongressen (1988, 1995, 1998) in T?bingen setzten sich mit aktuellen Krisenherden und der Militarisierung der Politik auseinander.

26.4.05 01:30


Pressemitteilung, 13. Februar 2005


Aktive Friedenspolitik statt Sicherheitspolitik gefordert
Gesellschaft Kultur des Friedens f?r Menschenrecht auf Frieden

M?nchen/T?bingen. Die T?binger Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) h?lt nach der M?nchner Sicherheitskonferenz die urspr?nglich friedliche Ausrichtung der Vereinten Nationen f?r gef?hrdet. "Statt ?ber Herausforderungen und Potentiale einer aktiven Friedenspolitik zu beraten, sprachen sich fast alle Redner ausschlie?lich f?r eine kollektive Sicherheitspolitik aus" kritisierte GKF-Sprecher Henning Zierock, die immer milit?rische Ma?nahmen intendiere.
Vor allem UN-Generalsekret?r Kofi Annan habe diesbez?glich Zugest?ndnisse an USA und EU gemacht und in seiner Rede die Legalisierung von Pr?ventivkriegen durch die UN-Reform indirekt in Aussicht gestellt. Dies sei unverantwortlich und mit dem Geist der Charta der Vereinten Nationen unvereinbar, so Zierock weiter. Die GKF sieht deshalb mit Skepsis der von Annan angek?ndigten UN-Reform entgegen. In den Mittelpunkt der politischen Ausrichtung der Reform sei die milit?rische Terrorismusbek?mpfung und Interventionsf?higkeit ger?ckt, zuk?nftig wohl mit Beteiligung von US- und EU-Truppen. Dadurch w?rde die Militarisierung der internationalen Politik weiter voran getrieben. Deshalb habe die GKF Kofi Annan mehrere tausend Unterschriften von Menschen aus Kriegsregionen ?berreicht, die ein "Menschenrecht auf Frieden" als Grundlage f?r die UN-Politik fordern.
Zierock sprach sich auch gegen eine UN-mandatierte Mission der Nato im Nahen Osten aus. Das sei reiner Selbsterhaltungszweck des B?ndnisses, das sich schon seit langem in einer Legitimationskrise befinde.
Die GKF fordert dagegen die Entwicklung einer pr?ventiven Friedenspolitik, die sich vor allem mit einer nachhaltigen Entwicklung, sozialer Gerechtigkeit und Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen umsetzen lasse. Anstatt Milliarden f?r die Stationierung von Milit?r auszugeben, k?nne, laut Zierock, mit einem Bruchteil des Geldes die zivile und soziale Entwicklung in Krisenregionen gef?rdert werden. Das gelte sowohl f?r Pal?stina als auch f?r den Irak. "Die Wahlen im Irak k?nnen diesen illegalen Krieg nicht nachtr?glich rechtfertigen", kritisierte Zierock die europ?ische Haltung gegen?ber der US-Politik. Zudem stelle sich die allt?gliche Lebenssituation f?r die Menschen im Irak unter der Besatzung alles andere als demokratisch dar.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens f?hle sich ernsthaft dem Motto "Frieden durch Dialog" verpflichtet, durch mehrere Friedensdelegationen in den Irak und dem Aufbau einer Kulturbr?cke in den Irak gemeinsam mit K?nstlern und Musikern. F?r Mitte Juni 2005 sei eine Friedensdelegation in den Iran geplant.

F?r den 24. Februar hat die GKF zwei ?rzte aus der umk?mpften irakischen Stadt Fallujah, die sich auf einer Rundreise durch Deutschland befinden, nach T?bingen eingeladen.

13.2.05 18:08


Pressemitteilung, 10. September 2004

Gesellschaft Kultur des Friedens fordert von der Bundesregierung Friedensinitiativen im Irak
Friedenskundgebung gegen Krieg und Terror am Jahrestag des 11. September


Anl??lich des gestrigen Deutschland-Besuchs des irakischen ?bergangs-Pr?sidenten Ghasi al-Jawar fordert die T?binger Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) die Bundesregierung auf, konkrete Friedensprojekte in der Region zu unterst?tzen. Anstatt immer nur Geld in die Ausbildung von Polizei- und Milit?r zu investieren sei es dringend erforderlich Zugang zu Bildung und Ausbildung f?r die junge irakische Generation zu erm?glichen, so der GKF-Vorsitzende Henning Zierock.
Dem Terror im Irak und weltweit k?nne nur durch soziale und kulturelle Entwicklung begegnet werden, nicht durch Krieg gegen die Zivilbev?lkerung, der zur Zeit von den Besatzungstruppen gef?hrt w?rde. Deshalb ist laut Zierock der Abzug der Besatzungstruppen die Voraussetzung f?r Frieden im Irak. Dies m?sse auch die Bundesregierung klar und deutlich formulieren anstatt mit den Besatzungsm?chten zusammenzuarbeiten.

"Die leidvollen Erfahrungen des Terroranschlags vom 11. September, der sich morgen zum dritten Mal j?hrt, d?rfen nicht zu einer Kriegspolitik sondern m?ssen zu einer aktiven Friedenspolitik f?hren, um die t?dliche Spirale von Krieg und Terror zu durchbrechen, die wir gerade in vielen L?ndern erleben", fordert Zierock.

Die GKF setzt sich nach verschiedenen Friedensdelegationen in den Irak f?r den Aufbau einer Solidarit?ts- und Kulturbr?cke zu den Menschen im Irak ein. Gef?rdert werden soll dabei der Dialog der Religionen und Kulturen. Daf?r wurden bereits zahlreiche Kulturveranstaltungen organisiert, an denen u.a. Konstantin Wecker, Nina Hagen, Paddy Kelly, Michael Mendl mitwirkten, zur Unterst?tzung einer Musikschule in Bagdad.

Anl??lich des Jahrestags des 11. September veranstaltet die GKF am Samstag, um 14.00 Uhr, eine Friedenskundgebung und Gedenkveranstaltung am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, Karlsplatz Stuttgart. Es sprechen Henning Zierock sowie VertreterInnen von Friedensinitiativen. Bereits um 11.00 Uhr werden auf der K?nigstra?e/Ecke Schulstra?e mit einem Infostand Unterschriften f?r eine Solidarit?tsbr?cke Stuttgart-Bagdad gesammelt. Mit vielen italienischen "Pace"-Regenbogenfahnen, die zu einem weltweiten Symbol gegen den Irak-Krieg geworden sind, will die GKF zudem ihre Solidarit?t mit den im Irak entf?hrten italienischen Friedensaktivistinnen zeigen.
21.9.04 22:43


Pressemeldung, 13. August 2004

Olympische Friedensidee wird Gei?el der Sicherheit in Athen

Athen/Pir?us. Mitglieder der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) und des Theodorakis-Chores T?bingen/Stuttgart beteiligen sich mit verschiedenen friedenspolitischen Aktivit?ten an den Olympischen Spielen 2004 in Athen.
Bereits heute mittag erreichte ein Friedensschiff mit mehr als hundert Friedensaktivisten aus Hiroshima den Hafen von Pir?us, um f?r eine Kultur des Friedens zu werben. Die GKF will mit mehr als tausend Regenbogenfahnen, die bereits weltweit zu einem Symbol gegen den Irak-Krieg geworden sind, bei der Er?ffnungsfeier und weiteren sportlichen Ereignissen in Athen pr?sent sein.

"Wenn mehr Geld f?r milit?rische Sicherheit hier in Athen als f?r friedenspolitische Aktivit?ten in Kriegsregionen ausgegeben wird, so wird die Olympische Friedensidee kaserniert und zu einer Gei?el der Sicherheit", sagte der GKF-Vorsitzende Henning Zierock auf einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag im Rathaus von Pir?us.

Nach offiziellen Sch?tzungen werden mehr als eine Milliarde Euro f?r Sicherheit w?hrend der Olympischen Spiele ausgegeben. "Deshalb sei es wichtig", so Zierock weiter, "den ?ffentlichen Raum in Athen und die gro?e Medienpr?senz zu nutzen, um zwischen verfeindeten Gruppen Br?cken zu bauen". Gerade der Sport und die Kultur k?nnten dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.
Am morgigen Samstag findet dazu eine gro?e Kulturveranstaltung im Amphitheater von Pir?us statt, an der Mitglieder des Friedensschiffs und des Theodorakis-Chores musikalisch mitwirken, auf Einladung des Pr?fekten von Pir?us, Yannis Michas.

F?r weitere Informationen:
Gesellschaft Kultur des Friedens, Henning Zierock
Tel. 0172 7406310
13.8.04 17:25


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