Kultur des Friedens

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Gesellschaft Kultur des Friedens trauert um Mercedes Sosa

Die 74-jährige argentinische Sängerin Mercedes Sosa - die Stimme Lateinamerikas - ist am Sonntag, den 4. Oktober 2009 in Buenos Aires gestorben. Sie war und ist Ideenträgerin der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) und hat die Arbeit der GKF unterstützt u.a. mit einem Konzert in Tübingen für eine Solidaritätspartnerschaft Tuzla/Tübingen. Sie berührte nicht nur von der künstlerischen Bühne aus mit Ihrer klaren Stimme die Menschen sie erhob sie auch gegen Unrecht, für Menschenrechte und Frieden ausserhalb des Konzertsaals. Die GFK hat eine weltweit anerkannte Mitstreiterin für das Leben verloren und wird ihr in Tübingen einen Konzertabend mit internationalen Künstler/innen widmen. Gracias Mercedes Sosa.
24.10.09 00:45


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Davos: Proteste gegen das World Economic Forum und weltweite Vernetzung am Globalen Aktionstag

Presseerklärung
27. Januar 2008

Am 26. Januar, dem Global Action Day, fanden auch im Davos des World Economic Forums Alternativveranstaltungen statt. Zahlreiche Jugendgruppen demonstrierten gegen die Politik der Militarisierung und Ausbeutung des WEF. Im Anschluß luden die Gesellschaft Kultur des Friedens und Amnesty International unter dem Motto „Globalisieren wir die Solidarität!" zu einer Gegenveranstaltung in Davos im Evangelischen Gemeindehaus ein. Dort sprachen Gäste aus verschiedenen Ländern.

Irene Khan, Generalsekretärin von Amnesty International, forderte alle Staaten auf, die freiheitlichen und sozialen Menschenrechte endlich zu verwirklichen und erinnerte speziell China an sein Versprechen, die Olympiade zum Anlass zu nehmen, die Presse- und Meinungsfreiheit zu garantieren.

Henning Zierock , Vorsitzender der Gesellschaft Kultur des Friedens, berichtete von Friedensdelegationen in den Irak und Iran und verdeutlichte eindringlich, welche Probleme Krieg, Intoleranz und Ausbeutung in diesen Ländern hinterlassen haben. Deshalb müsse laut Zierock ein „Menschenrecht auf Frieden" durchgesetzt werden.
Der Südafrikaner Kumi Naidoo, der als Vertreter der NGO „Civicus -Acting Together for A Just World" am WEF teilgenommen hatte, forderte angesichts der weltweiten Kluft zwischen Arm und Reich eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen.

Heike Hänsel, Mitglied des Bundestags, die bereits an zahlreichen Weltsozialforen teilgenommen hatte, stellte Friedensgemeinden in Kolumbien vor, die sich gegen Vertreibung durch große Ölpalmplantagen-Besitzer wehren. Sie forderte einen internationalen Schutz für die Gemeinden durch die Sozialforumsbewegung.

Die Schweizer Künstlerin Aline Boccardo, Mitglied der „Frauen für den Frieden", warb für ihre Ausstellung surreal anmutender, bei Rohdungsbränden im Regenwald des Amazonasgebietes verkohlter Wurzeln, und forderte weltweite Abrüstungsinitiativen für eine zivile Entwicklung und einen konsequenten Schutz des Regenwaldes. Dazu gehört auch die Entwicklung eines Solar for Peace- Programmes durch die Vereinten Nationen. Henning Zierock, moderierte mehrere Lifeschaltungen zu anderen Aktion-Day-Aktiven. So zu dem kanadischen Träger des Alternativen Nobelpreises Percy Schmeiser, bekannt auch als „Gentechnik-Rebell" und zu dem UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler, dessen Botschaft aus Zürich lautete: Nach den jüngsten Skandalen seien die Schweizer Banken zu sozialisieren. Der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, Boris Palmer, gab in einer Liveschaltung anschauliche Beispiele dafür, was Bürger/innen in einer Kommune zum Klimaschutz beitragen können und stellte Projekte der Energieeinsparung im Bereich von Wohnen, Arbeiten und Mobilität vor. Eine weitere Schaltung in das Stuttgarter Rathaus zu den Akteuren der Veranstaltung Open Fair, die ihrerseits wieder mit den Gründern des Weltsozialforums in Sao Paulo live in Verbindung standen, rundete die weltweite Vernetzung unter dem Motto "Globalisieren wir die Solidarität" ab. Themenübergreifend stellte die Berliner Schriftstellerin Daniela Dahn das Projekt eines World Social TV vor, das zu einer stärkeren Vernetzung unabhängiger Fernsehstationen und Internetplattformen sich zu einer Stimme für Gegenöffentlichkeit entwickeln soll. Der Globale Aktionstag war ein erster Schritt dazu.

Kontakt in Davos:
Henning Zierock, Tel. 0041-793534990 oder 0049-172-7406310
Gesellschaft Kultur des Friedens, www.kulturdesfriedens.de

Foto1:
http://www.kulturdesfriedens.de/Davos1.jpg

Foto2:
http://www.kulturdesfriedens.de/Davos2.jpg
27.1.08 15:27


Pressemitteilung, 23. Januar 2007

Weltwirtschaftsforum Davos und Weltsozialforum Nairobi 2007

Davos/Nairobi. Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) nimmt an verschiedenen Foren zu sozialen, friedenspoltischen und ökologischen Themen wie Armut, Krieg und Umweltzerstörung, sowohl im Rahmen des Weltwirtschaftsgipfel in Davos(Schweiz), als auch an dem Weltsozialforum in Nairobi (Kenia) teil.

Beide Schauplätze stehen im Mittelpunkt der öffentlichen politischen Auseinandersetzung vom 24.-28.Januar 2007 mit unterschiedlichen Perspektiven. Während in Davos sich die globalen Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik treffen, werden in Nairobi die Auswirkungen der globalen Wirtschaftspolitik für die Betroffenen diskutiert und politische Alternativen entworfen.

Auf dem Open Forum in Davos - einem offenen Treffen mit globalisierungskritischen Initiativen - wird die GKF auch die Menschen und Frauenrechtskampagne der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi einbringen und für die Unterstützung der iranischen Zivilgesellschaft werben, um eine politische Entwicklung wie im Irak zu verhindern, die zu Chaos und Bürgerkrieg geführt hat. (Text unter www.kulturdesfriedens.de)

Von den Foren in Davos und Nairobi wird die GKF nach Rückkehr berichten. Informationen vor Ort mobil: 01727406310
(Henning Zierock)
24.1.07 00:55


Pressemitteilung, 8. Januar 2007

Gesellschaft Kultur des Friedens ruft zu einem Dialog mit zivilgesellschaftlichen Gruppen im Iran auf

Anlässlich einer Reise der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) in den Iran, vom 29.12.06 bis 3.1.07, wurde bei Treffen mit verschiedenen Vertreter/innen der Zivilgesellschaft in Teheran eine Zusammenarbeit im Bereich Frieden, Frauenrechte, Umwelt, Kultur und Wissenschaft vereinbart.
Bei einer Zusammenkunft mit der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi wurden iranische Kulturwochen in Deutschland vorgeschlagen, um einen Dialog der Kulturen zu fördern. Frau Ebadi hat eine Kampagne im Iran organisiert, um 1 Million Unterschriften für die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau im Iran zu sammeln. Mit diesem Referendum soll dies in der iranischen Verfassung verankert werden. Dafür sucht sie internationale Unterstützung.
Mitglieder der GKF nahmen an einem Netzwerktreffen von Frauen für den Frieden in Teheran teil, trafen Repräsentanten von Umweltgruppen wie Green Outlook Supporters mit 3000 Mitgliedern in der Hauptstadt und 18 Vertretungen im Iran.
Begegnungen mit unabhängigen Künstlern aus dem Bereich Musik, Theater, Film sollen zu einer Kulturbrücke des Friedens entwickelt werden. Die zahlreichen Kontakte in Teheran mit Vertreter/innen der Zivilgesellschaft, so der Vorsitzende der GKF, Henning Zierock, haben gezeigt, dass ein großer Wunsch an Kooperation vorhanden ist. Zierock warnt vor einer Politik der Isolation gegenüber der iranischen Bevölkerung, die nicht zu einer demokratischen Entwicklung des Landes beitrage.
Diese Strategie, das zeige das Beispiel Irak, habe zu viel Leid, Chaos und Bürgerkrieg geführt.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens will deshalb Kultur-Tage in diesem Jahr mit Kulturschaffenden aus dem Iran in Tübingen, Stuttgart und Berlin organisieren. Eine internationale Delegation in den Iran ist ebenfalls für 2007 geplant.
Plänen von militärischen oder sogar Nuklearangriffen gegen den Iran, wie sie laut Zeitungsberichten existieren sollen, müssen durch die UN und die EU zurückgewiesen werden.
Statt militärischer Eskalation fordert die GKF eine atomwaffenfreie Zone für den Mittleren und Nahen Osten und den Einstieg in einen weltweiten nuklearen Abrüstungsprozeß.
Das Atomprogramm der iranischen Führung, so die Meinung iranischer NGOs könne langfristig auch durch alternative Energien ersetzt werden. Darauf sollte die UN hinarbeiten, um die weltweite Energieproblematik nachhaltig zu lösen.

Bildmaterial von Teheran und weitere Informationen können bei der GKF angefordert werden.
8.1.07 12:39


Pressemitteilung, 29. Dezember 2006

Eine Delegation der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) reist, wie bei den Pazifismus-Tagen in Tübingen angekündigt, vom 29.12.06 bis 3.1.07 nach Teheran, um eine Kulturbrücke
zu Künstlern, Kulturschaffenden, Wissenschaftlern und
Menschenrechtsgruppen aufzubauen. Damit will die GKF ein
Zeichen gegen die drohende Eskalation von Sanktionen setzen, wie es bereits im Irak-Konflikt zu beobachten war.
Deshalb will die GKF einen Dialog der Kulturen mit engagierten Menschen der Zivilgesellschaft im Iran fördern, gegen eine Politik der Isolation.
Trotz inakzeptabler Politik der iranischen Regierung darf nicht die iranische Bevölkerung dafür als Geisel genommen werden.
Im Sommer 2007 will die GKF eine internationale Delegation mit zahlreichen Künstler/innen in den Iran organisieren.
Kontakt während und nach der Reise ist per e-mail möglich:
info@kulturdesfriedens.de
7.1.07 15:06


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